Coprinus comatus (Schopftintling)

Der Coprinus oder auch Schopftintling trägt seinen Namen zu Recht, denn alte Exemplare lösen sich einfach in eine wie dunkle Tinte aussehende Substanz auf. Der Schopftintling wächst auf heimischen Wiesen, Äckern und Wegrändern. Er ist leicht zu kultivieren aber nur kurz haltbar.
Mit dem Coprinus kann eine deutliche Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit von Diabetikern eintreten, auch wenn er kein endgültiges Heilmittel darstellt.
Die Volkskrankheit Diabetes kann mit Mykotherapie zwar erheblich eingeschränkt werden, eine eventuelle Insulintherapie, ärztliche Kontrolle und Diät wird dadurch aber nicht ersetzt.
Anwendungsgebiete:
Der Verzehr von Coprinus ist zu empfehlen bei
- Diabetes (Blutzuckersenkung bei Diabetes I und II)
- Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen
- Verdauungsproblemen und Hämorrhoiden
- Darmflorastörungen
- Sarkomen (Geschwülste des Binde- und Stützgewebes)
- Hemmung des Ehrlichschen Karzinoms
- Entzündungen
- Herzinfarkt, Herzkranzgefäßerkrankungen, Herzrhythmusstörungen
Inhaltsstoffe und medizinische Wirkung:
Auch der Schopftintling enthält eine Fülle an Mineralstoffen und wertvollen Vitaminen, vor allem die der B-Gruppe. Neben dem Austernseitling ist er aber einer der wenigen Pilze, der auch reich an Vitamin C ist. Der Schopftintling ist recht gut untersucht, da er europäischer Herkunft ist. Erste Studien zu seiner Blutzucker senkenden Wirkung fanden bereits 1934 statt. Haupteinsatzgebiet des getrockneten Pulvers ist daher der Diabetes. Der Coprinus reguliert den Blutzuckerspiegel, wirkt auf Entzündungen hemmend und kann vor allem die Auswirkungen von diabetischen Herz-Kreislauferkrankungen verhindern.
Coprinus hat eine Schutzwirkung auf die Langerhansschen Inseln (Zellen, die in der Bauchspeicheldrüse Hormone produzieren, z.B. Insulin). In Versuchen konnte gezeigt werden, dass sich eineinhalb Stunden, nachdem das Pilzpulver verabreicht wurde, der Blutzuckergehalt um 41% verringerte. Drei Stunden nach der Behandlung lag er immer noch 31 % niedriger. Selbst sechs Stunden später enthielt das Blut immer noch 20 % weniger Zucker als ohne Pilzeinnahme. Zwischen der Blutzucker senkenden Wirkung des Coprinus und der des Tolbutamids (Antidiabetikum) bestand kein signifikanter Unterschied, jedoch wird die Ursache von Diabetes therapiert und es treten keine Nebenwirkungen auf. Eine sinnvolle Maßnahme für jeden Diabetiker, um Blindheit, Nierenausfall, Beinamputation, Herzinfarkt oder Schlaganfall zu verhindern, ist eine reichhaltige Zufuhr von Biovitalstoffen des Coprinus, die den Blutzuckerspiegel senken und die arteriosklerotischen Folgen eines gestörten Zuckerstoffwechsels abmildern.
Des Weiteren fanden Wissenschaftler Sarkom und Karzinom hemmende Inhaltsstoffe. Der Pilz wird auch bei Hämorrhoiden und Verdauungsbeschwerden (Verstopfung) erfolgreich eingesetzt.
