Coriolus versicolor

Der Coriolus, bekannt auch als
„Schmetterlingstramete“,
kommt weltweit formenereich auf abgestorbenem Laubholz vor.
Er ist ungenießbar und wird ausschließlich zu Heilzwecken angebaut.
Anwendungsgebiete:
Coriolus wirkt hauptsächlich bei
- bakteriellen Infektionen
- Virusinfektionen (Grippe, Herpes)
- HIV-Infektion, Aids
- Stärkung des Immunsystems
- verschiedenen Krebserkrankungen (hormonabhängiger Prostatakrebs, Blase, Brust, Eierstock, Haut, Leber, Lunge, Speiseröhre, Leukämie, Lymphom, Darm, Hirn, Metastasen)
- Verminderung der Nebenwirkungen einer Chemotherapie
- Diabetes
- Rheuma
- Infektionen der oberen Luftwege,
- Bronchitis
- Candidabefall
- Störungen der Leberfunktionen, Hepatitis (chronisch, akut, Hep A, B, C)
- Bluthochdruck
- Darmentzündungen
- Erschöpfung, chron. Müdigkeit
- Gastritis, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
- Herzkranzgefäßerkrankungen, Herzinfarkt
- Hauterkrankungen, Warzen
- Migräne
- Ödeme
- Tinnitus
- Wechseljahresbeschwerden
Inhaltsstoffe und medizinische Wirkung:
In der TCM wird Coriolus als Leber und Milz stärkend, Hitze und Toxine ausleitend, Herztonikum, Schleim reduzierend, bei Krebs, chronischer Hepatitis, bei Müdigkeit sowie bei Infektionen der oberen Luftwege empfohlen.
In durchgeführten pharmakologischen Untersuchungen konnten aus dem Pilz zwei an Proteine gebundene Polysaccharide, PSP und PSK, isoliert werden, die nachweislich das Immunsystem stimulieren und Tumore hemmen. PSK wurde 1977 offiziell als erstes Krebsmedikament aus Pilzen durch das japanische Gesundheitswesen zuge¬lassen, denn bereits seit langem hat sich Coriolus bei Lungen-, Prostata-, Magen-, Brust-, Zervix-, Kolon-, Blasen-, und Oesophaguskarzinomen sowie bei Leukämie, Lymphomen, Gehirntumoren und Metastasenbildungen als das Krebswachstum hem¬mend sowie Tumore rückbildend erwiesen.
Neben der Anti-Krebs-Wirkung zeichnet sich dieser Pilz auch durch seine hohe Wirksamkeit bei verschiedenen entzündlichen Erkrankungen und Infektionen aus. In klinischen Studien wurde nachgewiesen, dass Coriolus die zellulare Abwehr aktiviert, indem vermehrt Leukozyten, Lymphozyten, Monozyten, Makrophagen, Knochenmarkszellen und Natürliche Killer Zellen gebildet werden. Coriolus wirkt antibakteriell und antifungal bei folgenden Erregern: E.coli, Staphylokokken, Streptokokken, Candida, Klebsiellen, Listerien und Toxoplasmose. Es wurden auch antivirale Wirkun¬gen beschrieben (HIV, Herpes, Zytomegalie). Bei HIV- Patienten wurden eine deut¬liche Verbesserung der Lebensqualität sowie eine geringere Ermüdung festgestellt. Besonders hervorzuheben sind die guten Wirkungen auf die Leber. Nachgewiesen wurde die Normalisierung gestörter Leberfunktionen, die Revitalisierung geschädigter Leberzellen, die signifikante Minimierung von Symptomen bei Hepatitis A, B, C und bei Leberzirrhose.
PSK hat zudem eine antioxidative Wirkung, verhindert Genschäden und vermindert eine Angiogenese.
Corioluspilze können auch die belastenden und gefährlichen Nebeneffekte von kon¬ventionellen Therapien wie der Chemotherapie, insbesondere die Suppression der Blutbildung und die Schädigung der Schleimhäute, drastisch reduzieren. Eine Studie beschreibt weiterhin, dass die pharmakologische Wirkung von Medikamenten nicht durch PSK beeinflusst wird.
